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EINFACH MODERN
Apr.
28
bis 27. Feb.

EINFACH MODERN

Das Porzellanmuseum im Wiener Augarten zeigt diesen erfrischenden Eigensinn in seiner neuen Jahresausstellung. Radikal wirkt der Wandel von reicher Ornamentik zu rationaler Schönheit, die selbst im 21. Jahrhundert überraschend modern erscheint. Die Zeit zwischen 1800 und 1830 war an Buntheit kaum zu übertreffen, jedoch alles andere als einfach und sorglos.

Augarten Porzellanmuseum

Obere Augartenstrasse 1. 1020 Wien, Österreich

bis 27. Februar 2027

www.augarten.com

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WALLY WIESELTHIER: Bild und Ton
Apr.
29
bis 10. Jan.

WALLY WIESELTHIER: Bild und Ton

Die Übergabe des Teilnachlasses von Vally Wieselthiers Nachkommen in den Vereinigten Staaten nach Wien ist Anlass für die umfangreiche Ausstellung ihres Oeuvres in Museum für Angewandte Kunst. Den beiden Kurator*innen Dr. Rainald Franz, Kustos Glas und Keramik und die WW-Kustodin Dr. Anne-Kathrin Rossberg ist es gelungen mit bisher nie gezeigten Stücken aus Privatbesitz ihren Einfluss auf die Keramik zwischen beiden Kontinenten neu vorzustellen. Im Herbst 2026 soll ein Wieselthier gewidmetes Symposium in Wien stattfinden.

www.mak.at

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Der edle Akt. Porzellan und Erotik
Mai
23
bis 20. Dez.

Der edle Akt. Porzellan und Erotik

Seit dem Rokoko sind Erotik, Sexualität und Geschlechterbilder feste Bestandteile der europäischen Porzellankunst. Mal zart angedeutet, mal überraschend deutlich zeigen Figuren und Dekore, wie sehr Lust, Begehren und gesellschaftliche Normen miteinander verwoben waren. Häufig versteckten sich erotische Motive hinter mythologischen Szenen, allegorischen Figuren oder höfischen Liebespaaren – und waren dennoch klar lesbar für ein eingeweihtes Publikum.

Die Ausstellung „Der edle Akt. Porzellan und Erotik“ zeigt in vier Ausstellungsbereichen diese Entwicklung ebenso wie die überraschende Vielfalt erotischer Ausdrucksformen im Porzellan.

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Plattensammlung. Spritzdekor-Keramik aus dem Bröhan Museum
Juni
3
bis 9. Mai

Plattensammlung. Spritzdekor-Keramik aus dem Bröhan Museum

Leuchtende Farben, geometrische Muster und avantgardistische Formen: Die Sammlung des Bröhan Museums umfasst mehr als 350 Tortenplatten. Fast alle stammen aus der Zeit der Weimarer Republik und verbinden Einflüsse von Art Déco, Bauhaus, Kubismus und Konstruktivismus. Sie erzählen von Design ebenso wie vom Alltag und davon, wie moderne Kunst die häusliche Kaffeetafel eroberte.

Die Ausstellung beleuchtet den Siegeszug der Tortenplatte in Deutschland von den 1920er Jahren bis zu ihrem Höhepunkt um 1930. In dieser Zeit entwickelte sich das gemeinsame Kaffeetrinken zu Hause zu einem wichtigen sozialen Ritual der wachsenden Mittelschicht. Die sorgfältige gedeckte Tafel diente zur Selbstdarstellung und das Geschirr zeigte Ausdruck von Geschmack und Modernität.

Zugleich ermöglichten maschinelle Produktionsverfahren günstige Serienware. Die Keramikindustrie expandierte und entwickelte eine Vielzahl neuer Formen und Dekore. Insbesondere das farbenfrohe Spritzdekor, das mithilfe von Schablonen aufgetragen wurde, eröffnete vielfältige gestalterische Möglichkeiten. So wurde die Tortenplatte vom Luxusobjekt zum erschwinglichen Alltagsgegenstand und zu einem Symbol moderner Konsumkultur.

Die gezeigten Werke stammen überwiegend aus der Sammlung von Fritz Zuschlag und Bodo Wieneke-Zuschlag, die 2022 als Schenkung in den Bestand des Bröhan Museums aufgenommen wurde.

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2101 - Future Ceramics. Tischkultur der Zukunft
Juli
9
bis 28. Feb.

2101 - Future Ceramics. Tischkultur der Zukunft

  • Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin, Kulturforum Berlin (Karte)
  • Google Kalender ICS

Wie werden die Menschen in Zukunft leben? Und wie werden sie essen und trinken, welche alltäglichen Rituale der Tischkultur könnten sich im Jahr 2101 entwickeln? Mit diesen Fragen haben sich Studierende der Universität der Künste (UdK) im Rahmen des Seminars „2101 – FUTURE CERAMICS | Tischkultur der Zukunft“ intensiv beschäftigt.
 
Zwölf Arbeiten sind nun im Berliner Kunstgewerbemuseum zu sehen. Die Arbeiten werden inmitten der historischen Porzellane und Fayencen aus dem Bestand des KGM gezeigt. So entsteht ein Dialog zwischen den Zukunftsvisionen der jungen Designer*innen und der Tafelkultur vergangener Epochen.
 
Eine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Museen zu Berlin, in Kooperation mit der Universität der Künste, Fachbereich Produktdesign.

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Anatomie des Unsichtbaren - Absolventenausstellung IKKG
Juli
4
bis 6. Sept.

Anatomie des Unsichtbaren - Absolventenausstellung IKKG

Zehn Absolventinnen und Absolventen des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen zeigen Abschlussausstellungen an drei spannenden Orten. Einer davon ist das Keramikmuseum mit den KeramikkünstlerInnen İmran Engin Doğan und Mina Vaez Ghasemi.

İmran Engin Doğan präsentiert großformatige Bilder und organisch geformte Glasobjekte. Durch die Verbindung traditioneller Techniken wie Glasblasen und Malerei mit digitalen Verfahren wie 3D-Druck und digitaler Modellierung hinterfragt er die Grenzen zwischen Neuem und Altem. Seine expressive, dynamische Farbwelt steht im spannenden Kontrast zu Mina Vaez Ghasemis weißmatten Glasarbeiten, die versuchen, einen Raum für Verborgenes zu gestalten und eine Form zu finden, in der das Innere gegenwärtig sein kann.

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Hubertusburger Steingut und Teichert Porzellan aus dem 18. bis 20.Jahrhundert
Mai
17
bis 30. Aug.

Hubertusburger Steingut und Teichert Porzellan aus dem 18. bis 20.Jahrhundert

1770 wurde in dem Wermsdorfer Schloß Hubertusburg mit Erlaubnis des Kurfürsten Friedrich August III. eine Fayence- und Steingutfabrik gegründet. Im Jahr 1815 stand diese in ihrer höchsten Blüte und stellte nicht nur Tafel- und Kaffee-Services, sondern auch Zierporzellan, Vasen und Öfen in verschiedenen Farben und Arten her. Nur wenige Stücke aus der Produktionszeit der Fabrik, welche bis 1848 bestand, sind erhalten und werden in einer Ausstellung erstmals präsentiert.
  
Die Teichert-Werke, ein Firmenverbund der Meißner Ofen- und Porzellanfabrik vorm. Carl Teichert, der Ernst Teichert GmbH und des Ofen- und Wandplattenwerkes SAXONIA waren Hersteller von Porzellan- und Steingutwaren in Meißen. Die vierte Firma SOMAG war ebenfalls in Meißen ansässig. Zur Produktpalette Teicherts gehörten Ofenkacheln, Wand- und Bodenfliesen, Baukeramik, Gebrauchsporzellan, Figuren und vieles mehr. 

Aus einer Privatsammlung zeigt die Ausstellung einen kleinen Ausschnitt der von Teichert hergestellten Produkte und soll zum Kennenlernen eines Teils der Industriegeschichte Meißens einladen. 

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